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Broschüre Villa Claudius

Die im März 2010 erschienene Broschüre über die Villa...

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des Matthias-Claudius- Sozialwerkes Bochum.

Artikel in der WAZ zum Forsthaus

In der WAZ vom 24.08.2010 ist ein größerer Artikel über die Arbeit der Villa Claudius im Forsthaus erschienen.

Durch klicken auf das Bild erhalten sie eine größere Fassung dieses Artikels. Ein download steht im Servicebereich bereit.

Broschüre über die Villa Claudius erschienen

Die Villa Claudius gGmbH ist eine 100%-ige Tochter des Matthias- Claudius-Sozialwerkes. Im Sinne des MCS lautet der Leitspruch:

Gemeinsam handeln zum Wohle unserer Stadt

Gemeinsam engagieren sich behinderte und nichtbehinderte Menschen mit ihren jeweiligen Stärken; handelnd lassen sie dabei die Vision des Matthias-Claudius- Sozialwerkes Wirklichkeit werden zum Wohle der Stadt Bochum, der sie sich heimatlich verbunden und verantwortlich verpflichtet fühlen.

Über die Villa-Claudius ist im März 2010 eine Broschüre erschienen, die auch als pdf heruntergeladen werden kann

Die Villa Claudius in Stichworten

Die Villa Claudius ist eine 100% Tochtergesellschaft des Matthias- Claudius-Sozialwerk Bochum e.V.. Es ist eine gGmbH, unter deren Dach die einzelnen Arbeitsbereiche des Integrationsbetriebes angesiedelt werden. Drei Kernbereiche soll die Villa Claudius mit der Zeit abdecken. Erstens „Hotel & Gastronomie“, zweitens „Handel“ und drittens „Dienstleistungen“.  Ziel der Villa Claudius ist es Menschen mit Behinderung in Arbeit zu bringen und dies modellhaft und exemplarisch unter wirtschaftlichen Aspekten.

 

 

 

Integrationsunternehmen übernimmt Finanzamtskantine und Schulmensa

„Wir wollen Menschen mit Behinderung die Chance auf einen vollwertigen Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt bieten.“ Für Volkhard Trust, Vorstand des Matthias-Claudius-Sozialwerks (MCS), ist die hundertprozentige Sozialwerks-Tochter Villa Claudius das ideale Unternehmen dafür. Am 4. Mai 2009 startete Villa Claudius mit dem operativen Betrieb: Das Unternehmen übernimmt sowohl die Finanzamtskantine Bochum-Süd als auch die Mensa in der Matthias-Claudius-Gesamtschule.
Die gemeinnützige GmbH wurde als Integrationsunternehmen gegründet, in dem mindestens 25 Prozent der Beschäftigten eine Schwerbehinderung haben. „Rund ums Haus“ wird sich die Arbeit der Villa Claudius drehen – deswegen ihr Name. Drei Kernbereiche wird die Villa Claudius mit der Zeit abdecken: Hotel & Gastronomie, Handel und Dienstleistungen.
Mit seinen beiden integrativen Schulen in Bochum beweist das MCS schon seit Jahren seine Kernidee, dass Menschen mit Behinderungen ein möglichst normales Leben führen können. Behinderte fordern zu Recht gleiche Chancen und Rechte. Nach der „Sparte“ Bildung, schafft das MCS nun mit der Villa Claudius integrative Arbeit. Mit dem integrativen Mehrgenerationenwohnprojekt Claudius-Höfe folgt konkret als dritte MCS-Säule das Tätigkeitsfeld Wohnen.
Wichtigstes Ziel der Villa Claudius ist, behinderten Menschen dabei zu helfen, den ihnen zustehenden Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Dazu zählt die weitgehende Ausschöpfung und Ausbildung ihrer Neigungen und Talente. Behinderte brauchen – wie alle anderen Erwachsenen auch – Arbeitsplätze, die ihre Fähigkeiten angemessen nutzen und belohnen. Das MCS nutzt dabei auch die Erfahrungen durch den guten und engen Kontakt mit den Altenbochumer Werkstätten des evangelischen Johanniswerks. Dort arbeitete ein Teil der neuen Beschäftigten der Villa Claudius zuvor.
Eine eigene Erwerbstätigkeit bedeutet für viele Behinderte, am sozialen Leben teilzunehmen, ihre Leistungsbereitschaft und -fähigkeit unter Beweis stellen zu können und schließlich auch eine relative ökonomische Selbständigkeit zu erreichen. Wie Nichtbehinderte wollen sie sich durch die Berufsarbeit verwirklichen und eine befriedigende Tätigkeit ausüben. Die Berufstätigkeit ist Mittel zur Anerkennung als vollständiges Mitglied der Gesellschaft. Nicht allein der ökonomische Faktor spielt dabei eine Rolle, sondern auch der Status.

Bei Villa Claudius arbeiten zurzeit zehn Beschäftigte, die Hälfte davon mit Behinderung. Geschäftsführer Joachim Stahlschmidt unterstreicht deutlich, dass die gemeinnützige GmbH auf Wachstum setzt und Finanzamtskantine Bochum-Süd sowie MCS-Mensa ein zunächst kleiner Arbeitsanfang sind: „Es gibt bereits erste Anfragen aus anderen Schulen, Unternehmen und Institutionen, dort auch den Mensa- beziehungsweise Kantinenbetrieb zu übernehmen.“ Weitere Arbeitsbereiche werden 2011 nach Fertigstellung der Claudius-Höfe entstehen, in denen ein Hotel und eine Gastronomie konkret geplant sind, eine Wäscherei oder Waschsalon mit Bügelservice überlegt werden. Denkbar wären später auch ein Lebensmittelladen oder eine „Grünabteilung“, die sich um Außenanlagen kümmert.